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Erfolgsfaktoren im Online Marketing #1 – Ziele und Zielgruppen definieren

Trends im Online Marketing haben meist eine kurze Lebenszeit. Worüber heute jeder redet, ist morgen schon Schnee von gestern. Da kann man als Marketing Experte schnell mal Angst bekommen, die neuesten Trends zu versäumen. Die Realität zeigt jedoch, dass Growth Hacking, Real Time Content Marketing und Marketing Automation zwar in aller Munde sind, die wenigsten Digital Marketing Abteilungen aber genügend personelle oder budgetäre Kapazitäten haben, diese Themen ernsthaft und nachhaltig anzugehen. Daher befasst sich diese Serie mit den Basics des Online Marketings und zeigt auf, wie man auch mit begrenzter Manpower und begrenztem Budgetrahmen das Potenzial der eigenen Aktivitäten voll ausschöpft und professionelles, effizientes und letztendlich erfolgreiches Online Marketing betreiben kann. Der erste Teil dieser Serie befasst sich mit der Planungsphase und Zieldefinition von Digital-Projekten. Genauer gesagt mit der Definition von Zielen und Zielgruppen.

Spezifisch formulierte, realistische Ziele und trennscharfe Zielgruppendefinition

 

In der Planungsphase der Onlinemarketingaktivitäten ist es besonders wichtig, klare, realistische und vor allem messbare Ziele zu setzen. Zu schwammig oder unrealistisch formulierte Zielgrößen führen schnell zu Fehlinvestitionen. Wird beispielsweise eine SEA-Kampagne initiiert, ohne sich im Vorfeld bewusst zu sein, was genau erreicht werden soll, fehlt es den Kampagnen oft an der nötigen Durschlagskraft, was wiederum zu hohen Streuverlusten führt. Daher ist es essentiell, die eigenen Ziele möglichst spezifisch zu formulieren (bspw. mit der SMART-Methode) und ein genaues Bild der Zielgruppe, deren Nutzerverhalten und Informationsbedürfnissen zu zeichnen.

Nur durch eine saubere und spezifische Definition von Zielgruppen und Zielen kann der Grundstein für die Strategieentwicklung und schlussendlich für effektive und effiziente Online Marketing Maßnahmen gelegt werden. Laut einer Studie von diefirma haben lediglich 31% der deutschen B2B Unternehmen eine digitale Strategie. Dabei ist diese für die Auswahl und das Zusammenspiel der passenden Kanäle und Maßnahmen entscheidend, um Fehlinvestitionen zu vermeiden und um gesetzte (Unternehmens-)Ziele erreichen zu können.

Lese im nächsten Artikel, warum die Betreuung von wenigen, aufeinander abgestimmten Kanälen oft sinnvoller ist, als die gesamte Bandbreite an digitalen Channels zu bedienen.

Fragestellung für die Zieldefinition

 

  • Wen möchte ich ansprechen und was zeichnet diese Person(engruppe) aus?
  • Was sind meine kurzfristigen und was meine langfristigen Ziele?
  • Erreiche ich meine Zielgruppe online und wenn ja, in welchem Umfeld?
  • Ist es das primäre Ziel, den Traffic auf meiner Seite zu erhöhen oder ist die oberste Prämisse, die Conversion-Rate zu verbessern?
  • Spielt Google innerhalb der Customer Journey erst in der Kaufentscheidungsphase eine Rolle oder auch schon in der Phase der ersten Wahrnehmung (Awareness)?

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