Kurz erklärt #6

Meta Description

Die Meta Description ist eine Art Kurzbeschreibung deines Seitencontents. Sie ist im Backend, also im nicht sichtbaren Teil der Website, eingepflegt. Suchmaschinen können auf diese Daten zugreifen und sie als Anzeigetext in den Suchergebnissen (SERPs) nutzen.

Sind keine Meta-Descriptions gepflegt, greift Google auf Textteile der Website zurück und zeigt diese in den Suchergebissen an. Somit verliert man als Websitebetreiber ein stückweit die Kontrolle über die Darstellung der eigenen Seite bei Google.

Meta Descriptions haben zwar keinen direkten Einfluss auf das Ranking bei Google, sie sind aber dennoch als OnPage Faktor zu betrachten, da sie als erster Indikator für den Inhalt der jeweiligen Seite beeinflussen, ob ein Suchender auf die Seite klickt oder nicht.

Nur wenn die Beschreibung dem Nutzer eine Lösung auf seine Anfrage verspricht, klickt dieser das Suchergebnis auch an. Somit hilft die Meta Description, die CTR (Click Through Rate) zu verbessern.

In den meisten gängigen Content Management Systemen findest du den Bereich für die Meta Description im Backend der jeweiligen URL.

Praxistipp zu Meta Descriptions:

Um ein möglichst optimales Ergebnis in den SERPs (Suchergebnisseiten) zu erzielen, solltest du bei der Erstellung von Meta-Descriptions folgende Regeln beachten:

  • Hinterlege eine aussagekräftige und einzigartige Beschreibung der jeweiligen Seite.
  • Die Meta Description sollte ein zentrales, zum Seiteninhalt passendes Keyword enthalten. Dieses platzierst du im besten Fall am Anfang der Description, sodass es auch mobile optimal angezeigt wird.
  • Du solltest mindestens einen Call to Action (CTA), also eine Handlungsaufforderung platzieren. “Hier klicken” oder “Jetzt kaufen” und „Erfahre mehr“ sind Beispiele für solche CTAs.
  • Auch Sonderzeichen nach Unicode und Emojis in den Meta Descriptions können helfen, die Aufmerksamkeit der Suchenden auf das eigene Suchergebnis zu ziehen.

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